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Boxer
David Graf - Quickjump
Übersicht David Graf-Boxer

Allgemeine Angaben

Geburtsdatum:

12. Januar 1989

Gewichtsklasse:

Cruisergewicht

Nationalität:

Deutsch

Größe:

1,90 m

Auslage:

Normalausleger

Wohnort:

Berlin

Geburtsort:

Eriwan

Hobbys

Entspannen, Familie, Malen, Schwimmen

Profidebüt:

02. April 2011

Trainer:

Torsten Schmitz

Profirekord

10 Kämpfe: 10 (7 K.o.´s) Siege, 0 Unentschieden, 0 Niederlagen

Amateurrekord

60 Kämpfe: 55 Siege, - Unentschieden, - Niederlagen

Die Sportlichkeit wurde David Graf schon von klein auf in die Wiege gelegt. Beide seiner Großväter waren im Sport erfolgreich - allerdings auf zwei ganz unterschiedlichen Gebieten: Einer zählte das Schwimmen zu seiner größten Leidenschaft und spielte Wasserball, der andere war ein erfolgreicher Boxer. So verwundert es nicht, dass auch David Graf diese beiden Sportarten favorisierte. Anfangs hielt er sich erst einmal ans Schwimmen, doch schon mit acht Jahren bemerkte er die Leidenschaft für den Boxsport. "Da ich mit so jungen Jahren begonnen habe, fiel es mir zunächst schwer, die Komplexität des Sports zu verstehen", so der Sindelfinger. "Doch inzwischen ist es genau das, was den Boxsport für mich ausmacht und ihn im Vergleich zu anderen Sportarten differenziert."

Mit 14 Jahren kamen dann die ersten Erfolge im Boxen. Graf gewann 2002 die Württembergische Meisterschaft. Jetzt war klar, dass tatsächlich boxerisches Talent in ihm steckte. Er entschied sich dazu, dem Faustkampf endgültig die volle Konzentration zu widmen. Das dies der richtige Schritt war, bewiesen weitere Titel: Im Jahr 2005 gewann er die Internationale Deutsche Meisterschaft der Junioren. 2007 folgte dann ein Sieg beim Brandenburg-Cup. Im gleichen Jahr wurde er Dritter bei den Europameisterschaften der Junioren (U19).

Dass David Graf noch weit kommen will, lassen ebenfalls seine Vorbilder Roy Jones Jr. und Muhammad Ali vermuten. Die einstige Unberechenbarkeit und Schnelligkeit der beiden Stars ist es, die der Deutsche so bewundert. Attribute, die er ebenfalls bei sich selbst sieht - denn Graf bezeichnet sich als "Universalboxer", der Stärken im Vorwärtsgang als auch in der Defensive hat. Dies soll ihn in die Lage versetzen, sich an seine jeweiligen Gegner anzupassen und nicht so leicht ausrechenbar zu sein.

Generell ist der Cruisergewichtler ein sehr offener und kontaktfreudiger Mensch, der seine Freizeit gerne mit der Familie und Freunden verbringt. Dies ändert sich jedoch ein paar Wochen vor den jeweiligen Wettkämpfen. Dann gehört seine gesamte Konzentration nur der Vorbereitung. In dieser Zeit wird sogar das Handy ignoriert und nicht beantwortet. "Selbst wenn Vater oder Mutter anrufen, gehe ich nicht ran", so Graf. "Das ist dann auch überhaupt nicht böse gemeint. Ich brauche einfach meine Ruhe, um perfekt auf den nächsten Gegner eingestellt zu sein."

Welches Potential in dem noch jungen Profi steckt, zeigte er gleich bei seinem ersten Kampf als Berufsboxer. Sein Debüt im April 2011 dauerte nur wenige Sekunden. Denn mehr Zeit benötigte er nicht, um seinen Gegner durch K.o. zu besiegen. "Ich war selbst total baff, dass es so schnell wieder vorbei war. Das war sensationell." Bis heute blieb der Schützling von Trainer Torsten Schmitz ungeschlagen. Und dabei konnte er auch unter Beweis stellen, dass er nicht nur Dampf in den Fäusten hat, sondern auch technisch glänzen kann.

Noch heute geht David Graf ab und an seiner früheren Leidenschaft, dem Schwimmen, nach. Vor allem während der trainingsfreien Tage findet man ihn häufiger in einem Schwimmbad. Doch auch abseits des Sports hat er starke Interessen. Eine von diesen ist die Kunst. Graf selbst ist passionierter Maler, der am liebsten Bilder mit Acrylfarbe kreiert. Einer seiner Träume ist, eines Tages eine eigene Ausstellung auszurichten und seine Kunst der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Doch bis das so weit ist, gilt sein Hauptaugenmerk dem Boxen. Denn sein Ziel ist es, irgendwann einmal ganz oben zu stehen und zu seinen Vorbildern aufzuschließen.

1.) 02.04.2011 in Halle/Westfalen: K.o. Sieg (1. Runde) gegen Olegs Lopajevs (Lettland)

2.) 07.05.2011 in Neubrandenburg: Technischer K.o.-Sieg (2. Runde) Gennadijs Makarenko (Lettland)

3.) 16.07.2011 in München: K.o.-Sieg (1. Runde) gegen Steffan Hughes (England)

4.) 27.08.2011 in Erfurt: Technischer K.o.-Sieg (1. Runde) Viktor Szalai (Ungarn)

5.) 08.10.2011 in Hattersheim: Technischer K.o.-Sieg (1. Runde) Aliaksandr Bak (Weißrussland)

6.) 04.02.2012 in Frankfurt am Main: Punktsieg (6 Runden) gegen Paul Morris (England)

7.) 05.05.2012 in Erfurt: K.o.-Sieg (4. Runde) gegen Attila Palko (Ungarn)

8.) 29.09.2012 in Hamburg: Punktsieg (6 Runden) gegen Martyn Grainger (Großbritannien)

9.) 03.11.2012 in Halle/Westfalen: Punktsieg (einstimmig) (8 Runden) gegen Blanchard Kalambay (Kongo)

10.) 13.04.2013 in Schwechat (Österreich): K.o.-Sieg (2. Runde) gegen Jozsef Nagy (Ungarn)

 

Bilanz: 10 Kämpfe; 10 (7 K.o.´s) Siege