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Artur Hein: Neues Jahr, noch mehr Erfolg?

Noch ungeschlagen: Artur Hein (Fotos: Winfried Mausolf)
Halbschwergewichtler will in diesem Jahr einen großen Schritt nach vorne machen
Erster Einsatz im Jahr 2010 für Artur Hein: Am 13. März wird sich der 24-Jährige, der in Schwäbisch Gmünd aufwuchs, wieder im Ring präsentieren. Wenn man die Ergebnisse zu Grunde legt, verlief seine Karriere als Berufsboxer bisher wie am Schnürchen: Am 29. März 2008 präsentierte er sich erstmals im Ring, siegte in Kiel gegen Fadil Qasem durch technischen K.o. in der zweiten Runde. Inzwischen zieren schon elf Siege aus elf Profieinsätzen die Bilanz des Halbschwergewichtlers.
Hein trainiert in Berlin. Seit dem Frühjahr 2009 ist Karsten Röwer im Gym an der Dessauer Straße für die Vorbereitung des Halbschwergewichtlers verantwortlich. "Ich denke, ich habe mich unter seiner Leitung weiter entwickelt. Jedenfalls bin ich sehr gut in Form und fühle mich sehr sicher. Ich würde sagen, da vermischt sich Selbstbewusstsein mit einer Portion Vorsicht", erzählt Hein, der in der Max-Schmeling-Halle auf den Amerikaner Eric Howard trifft.
Die Motivation vor dem Kampf ist riesengroß. Schließlich will Hein zeigen, dass er sich weiter verbessert hat. Das hofft auch Trainer Karsten Röwer. "Es ist gut, dass man Artur in den vergangenen Monaten etwas Zeit gegeben hat. Er trainierte in Frankfurt (Oder), bevor er zu mir kam. Natürlich wollte ich etwas umstellen. Wenn man durch die Hände mehrerer Trainer geht, dauern solche Dinge manchmal ein wenig. Zuletzt hat Artur aber gute Sparrings gemacht", so Röwer zuversichtlich.
Der Coach, der auch IBF-Weltmeister Sebastian Sylvester trainiert, fordert in erster Linie eine stabilere Deckung und eine bessere Arbeit mit der Führhand von seinem Schützling. Dazu soll Hein bestimmender agieren, aber dabei nicht zu viel Kraft lassen. "Wenn ihm etwas nicht gelingt, stellt er mir zu schnell die Taktik um. Manchmal braucht man Geduld, bis sich die erwarteten Lücken beim Gegner ergeben. Es ist also wichtig, dass sich Artur daran hält, was ich ihm vorgebe", fährt Röwer fort.
Das meint auch Artur Hein. "Der Trainer gibt die Taktik vor. Er weiß, was ich kann und sagt mir, worauf ich achten muss", so der Halbschwergewichtler. In Berlin will er zeigen, dass sich seine Leistung weiter stabilisiert hat. "Ich will mich mit einem weiteren Sieg erneut für größere Aufgaben empfehlen. Daran denke ich immer. Ich möchte auf jeden Fall schon bald um erste Titel kämpfen. Doch ich setze mich diesbezüglich nicht unter Druck. Denn ich bin ja erst 24 Jahre alt. Da habe ich noch alle Zeit der Welt."
Eintrittskarten für die Boxgala am 13. März in der Berliner Max-Schmeling-Halle, bei der auch Marco Huck, Yoan Pablo Hernandez, Alexander Frenkel und Alexander Povetkin in den Ring steigen, gibt es unter der Tickethotline 01805 / 10 14 14 (€ 0,14 / min) und bei www.ticketcorner.com.
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