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Finnen-Faust schlägt ein
Die "Finnen-Faust" hat in Berlin nicht nur zu-, sondern auch eingeschlagen. Am Samstag Abend feierte Robert Helenius für Boxring Hertha BSC einen Einstand nach Maß. Der 22-jährige EM-Zweite im Superschwergewicht bescherte seinem neuen Verein einen knappen 14-13 Erfolg über Serienmeister Velbert. Im letzten Kampf besiegte er den WM-Dritten Alexander Powernow 27-25 und machte so die Überraschung perfekt. Seit vier Jahren hatte Velbert nicht mehr verloren.
Die Finnen-Faust Robert Helenius.
Entdeckt und in die Hauptstadt gelotst wurde das Talent vom Sportdirektor des Sauerland-Teams, Hagen Doering. Dem war der baumlange Finne bei der Amateur-EM in Plowdiw aufgefallen. "Er schlägt hart, schnell und trocken", meint Doering über den Zwei-Meter-Mann, "von der Veranlagung seines Kampfstils ist er geeignet, später einmal Profi zu sein". Dazu soll es spätestens nach den Olympischen Spielen in 2008 kommen - denn Sauerland besitzt die Option auf einen Profivertrag. "In zwei Jahren ist Helenius ein eingeführter Name in Deutschland. Und wir haben die Chance, ihn auf der Weltbühne zu entwickeln", erläutert Doering die rosigen Zukunftsaussichten.









