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Sonntag, 2010-03-14

Huck macht kurzen Prozess

Erfolgreich: Ulli Wegner und Marco Huck (Fotos: Photo Wende)

Vorzeitiger Erfolg in der dritten Runde gegen Adam Richards

28. Sieg im 29. Profikampf für Marco Huck! Am Samstagabend kam der Schützling von Trainer Ulli Wegner vor 5.000 Zuschauern in der Berliner Max-Schmeling-Halle zu einem K.o.-Sieg nach zwei Minuten und 30 Sekunden der dritten Runde gegen seinen Herausforderer Adam Richards (29).

Zunächst war es der Kontrahent aus den USA, der mehr vom Kampf hatte. Der WBO-Weltranglistenelfte war in der Lage, den Titelverteidiger einige Male an die Ringseile zurückzudrängen. Dennoch schien "Käpt´n" Huck durch seine variablen Aktionen Herr der Lage zu sein.

"Ich wollte es besonders gut machen. Da macht man auch ein paar kleine Fehler. Doch das ist menschlich", sagte er nach dem Kampf. Und ab dem zweiten Durchgang lief es deutlich besser. Huck traf seinen Gegner mit einer Rechten hart am Kopf. Der wackelte, fiel aber noch nicht.

In der dritten Runde kam der WBO-Champion dann aber doch zu einem Niederschlag, so dass Richards angezählt wurde. Huck setzte vehement nach, so dass der Herausforderer zahlreiche Treffer kassierte. Nach einer Rechten ging er dann zu Boden und der Kampf war entschieden.

"Huck ist einfach ein toller Fighter", gestand der geschlagene Amerikaner hinterher ein. Das sah auch Huck-Coach Ulli Wegner so. "Wenn man den Titel verteidigt, ist man zufrieden. Die Explosivität von Marco ist wirklich beeindruckend. Dem war Richards nicht gewachsen."

Auch Manager Wilfried Sauerland fand positive Worte für den Titelverteidiger. "Man sieht, dass sich Marco entwickelt. Sein Schlagrepertoire wird immer variantenreicher. Seine Kämpfe sind spektakulär und eine besondere Sache."