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Mittwoch, 2009-09-30

Kessler am 21. November

Mikkel Kessler boxt am 21. November (Fotos: Colin Messom u. SE)

In den USA gegen Ward - Viking Warrior drückt Abraham die Daumen

Während King Arthur Abraham (30-0, 24 K.o.´s) weiter im Trainingslager in Zinnowitz für seinen Fight gegen Jermain Taylor (28-3-1, 17 K.o.´s) schwitzt, absolviert Teamgefährte Mikkel Kessler (42-1, 32 K.o.´s) einen PR-Termin nach dem anderen. Vor zwei Wochen gab der WBA-Weltmeister im Super-Mittelgewicht eine Pressekonferenz in Oakland im US-Bundesstaat Kalifornien. Dort wird er am 21. November im dritten Erstrundenkampf der Super Six World Boxing Classic gegen den als Profi ungeschlagenen Olympiasieger Andre Ward (20-0, 13 K.o.´s) antreten. Am Mittwoch war der Viking Warrior im Rathaussaal der Stadt Nottingham zu Gast. Hier stellte er mit dem WBC-Weltmeister Carl Froch (25-0, 20 K.o.´s) das Super Six-Turnier den englischen Journalisten vor.

"Es war immer mein Traum, gegen die besten Boxer der Welt anzutreten. Die Champions League des Boxens hat das nun ermöglicht", so Kessler. "Von allen sechs Teilnehmern habe ich die meiste Erfahrung und die meisten Siege auf dem Konto. Ich rechne mir dementsprechend gute Chancen aus, am Ende als Sieger aus dem Turnier hervorzugehen."

Nach seiner erfolgreichen Titelverteidigung am 12. September in Herning, als er Pflichtherausforderer Gusymr Perdomo vor 6.200 begeisterten Zuschauern in der vierten Runde k.o. schlug, hat sich der Champion nur wenig Ruhe gegönnt. "Der 21. November ist nicht mehr weit weg. Ich will in hervorragender Verfassung sein. Ward wird mir sicher alles abverlangen, zumal ich in seiner Stadt vor seinen Fans antreten muss. Aber ein wahrer Champion kämpft und siegt überall auf der Welt."

Seinem neuen Teamkollegen King Arthur drückt Kessler für den Fight in der o2 World in Berlin die Daumen. "Ich freue mich schon auf den 17. Oktober. Natürlich bin ich in Berlin dabei, um mir Abraham und Taylor aus nächster Nähe anzuschauen. Ich hoffe, dass Arthur gewinnt - schließlich sind wir jetzt Stallkollegen."

Carl Froch trifft derweil in der ersten Runde auf den US-Kontrahenten Andre Dirrell (18-0, 13 K.o.´s). "Vor meinem Heimpublikum werde ich am 17. Oktober sicher nichts anbrennen lassen", so Froch. "Der Titel bleibt in England. Dirrell hau´ ich um! Ich will die ersten drei Punkte einfahren, und das geht nur durch einen K.o. Die Amerikaner werden enttäuscht sein. Denn ich denke, im Finale des Tournaments werden sich zwei Europäer gegenüberstehen."