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Pulev gibt weiter Gas

Kubrat Pulev in Aktion (Fotos: Photo Wende und Winfried Mausolf)
Schwergewichtler will in der Max-Schmeling-Halle weiter in Richtung Weltspitze marschieren
Siebter Profikampf für Kubrat Pulev am 13. März in Berlin: Der bulgarische Hoffnungsträger im Schwergewicht hatte bereits bei den Amateuren zahlreiche Siege eingefahren und war im Jahr 2008 in Liverpool Europameister im Super-Schwergewicht geworden. Danach wechselte er ins Lager der Berufsboxer. Dem 28-Jährigen lagen Angebote aus der ganzen Welt vor - unter anderem aus den USA - dennoch entschloss er sich, für das deutsche Sauerland-Team in den Ring zu steigen.
"Sauerland Event ist einer der größten Promoter weltweit. Für mich ist die Zusammenarbeit eine gute Möglichkeit, um zu zeigen, dass ich mich als Boxer weiter entwickeln kann. Für mich war aber auch sehr wichtig, dass ich mich mit allen im Team ausgezeichnet verstehe", sagt Pulev über seinen Entschluss. "Bei den Amateuren hatte ich fast alles erlebt, was man sich außerhalb des Berufsboxens vorstellen kann. Deshalb entstand der Wunsch, Profi zu werden."
Am 19. September letzten Jahres gab der Schwergewichtler aus Sofia im Jahnsportforum Neubrandenburg sein Profidebüt. Dabei kam er gegen den Rumänen Florian Benke zu einem technischen K.o.-Sieg in Runde zwei. Siege gegen Serdar Uysal, Gbenga Oloukun, Zack Page, Matt Skelton und Isossa Mondo folgten. "Vor allem die Kämpfe gegen Oloukun und Skelton hatten es in sich", räumt Coach Otto Ramin ein. "So früh bei den Profis gegen so starke oder erfahrene Leute anzutreten, das ist nicht ohne Risiko."
"Oloukun hatte gerade erst den früheren WBO-Schwergewichts-Weltmeister Lamon Brewster besiegt, Skelton war schon Europameister in dieser Gewichtsklasse", sagt Ramin. "Kubrat hat sich gut aus der Affäre gezogen und am Ende jeweils gewonnen. Er hat gezeigt, dass er clever boxen kann und sich nicht von seiner Linie abbringen lässt. Er hat einfach ein Feeling für diesen Sport. Doch mit 28 Jahren war er nicht mehr der Jüngste, als er zu den Profis kam. Deshalb versuchen wir, ihn ganz schnell nach oben zu bringen."
Am 13. März trifft Pulev in seinem siebten Profikampf auf den 33-jährigen Danny Batchelder (25-7-1, 12 K.o.´s). Den Amerikaner schreckten zwar die großen Namen der Branche bisher nicht ab, dennoch fuhr er zahlreiche Siege ein. "Da Kubrat etwas wegstecken und gleichzeitig ganz schön austeilen kann, ist das ein guter Gegner für ihn. Ich bin mir sicher, dass er auch diesen ausgebufften Mann aus dem Weg räumen wird", glaubt Ramin. "Mit den Ambitionen, die er hat, muss er solche Gegner schlagen."
Eintrittskarten für die Boxgala am 13. März in der Berliner Max-Schmeling-Halle, bei der auch Marco Huck, Yoan Pablo Hernandez, Alexander Frenkel und Alexander Povetkin in den Ring steigen, gibt es unter der Tickethotline 01805 / 10 14 14 (€ 0,14 / min) und bei www.ticketcorner.com.
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